Building planning services for Generations Campus, Berlin
Original notice title
Germany – Architectural, engineering and planning services – Leistungen der Objektplanung Gebäude für den Neubau CAMPUS der Generationen in der Frobenstraße 27-29, 10783 Berlin Tempelhof-Schöneberg
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Complexity
0 / 100
Deep Portfolio Analysis
Uses:
- Description
- Industries & Services
- Capabilities
- Market & Experience
- Certifications
Tender facts
- Contracting authority
- Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin
- Country
- Germany
- CPV
- 71240000 - Architectural, engineering and planning services +1 more
- Deadline
- Dec 03, 2026
AI tender analysis
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Award Criteria
Lot 1
Buyer
Location
Berlin, DEU
Identifier
024:11-03090277-07
Activity
General public services
Lots (1)
LOT-0000
Leistungen der Objektplanung Gebäude für den Neubau CAMPUS der Generationen in der Frobenstraße 27-29, 10783 Berlin Tempelhof-Schöneberg
Der Auftrag beinhaltet Architektenleistungen gemäß HOAI, Teil 3 Objektplanung, Abschnitt 1 Gebäude und Innenräume. Beabsichtigt ist die stufenweise Vergabe der Leistungsphasen (LP) 2 bis 9 gemäß § 34 HOAI ganz oder teilweise einschließlich besonderer Leistungen. Mit Vertragsschluss werden die LP 1 bis 2 gemäß § 34 HOAI beauftragt. Für die Baumaßnahme sind Gesamtkosten nach DIN 276 von rund 14,479 Mio. € brutto vorgegeben. Die Kostenobergrenze darf nicht überschritten werden. Für die anrechenbaren Kosten werden die Kostengruppen 300 mit 8,43 Mio. € brutto und 400 mit 2,566 Mio. € brutto zugrunde gelegt. Auf dem Grundstück Frobenstraße 27–29 in Berlin-Schöneberg soll der „CAMPUS der Generationen“ als Haus des Gemeinwesens entstehen. Ziel ist die fachämter- und trägerübergreifende Bündelung sozialer, kultureller, beratender und gesundheitlicher Angebote zu einem niedrigschwelligen Ort für das Quartier. Das Grundstück umfasst zwei Flurstücke mit insgesamt ca. 3.395 m². Die bestehende „Villa Schöneberg“ aus den 1960er Jahren mit ca. 480 m² BGF wird vollständig zurückgebaut; schadstoffhaltige Bauteile sind fachgerecht zu entsorgen. Auf dem rückwärtigen Grundstücksteil befindet sich ein Spiel- und Bolzplatz, der in einer gesondert finanzierten, eng abzustimmenden Maßnahme neu hergestellt wird. Der Bestandsschutz ist während der Umsetzung zu berücksichtigen. Nach der Grundstücksneuordnung entsteht auf dem straßenseitigen, ca. 1.386 m² großen Grundstück des Jugendamtes ein Neubau mit ca. 2.611 m² BGF und ca. 1.632 m² Nutzfläche. Der Neubau soll ohne Untergeschoss errichtet und unter Berücksichtigung der Bauflucht an die fünfgeschossige Bebauung Frobenstraße 26 angeschlossen werden. Ziel ist eine städtebaulich überzeugende und wirtschaftliche Grundstücksausnutzung. Im Gebäude werden folgende Nutzungen zusammengeführt: • Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung „Villa Schöneberg“ (KJFE), • Erziehungs- und Familienberatung Pestalozzi-Fröbel-Haus (EFB), • Stadtteilkoordination Schöneberg Nord (STK), • Nachbarschafts- und Familienzentrum Kurmark (NFZ), • Kinder- und Jugendgesundheitsdienst (KJGD). Zusätzlich sind Räume für selbstverwaltete nachbarschaftliche Aktivitäten und Jugendgruppen vorzusehen. Der CAMPUS soll Begegnung ermöglichen und zugleich geschützte Räume für Beratung, Therapie, medizinische Angebote und Rückzug bieten. Eine zentrale planerische Herausforderung ist die sensible städtebauliche und soziale Einbindung. Der CAMPUS soll als geschützter und zugleich offener sozialer Anker funktionieren. Angesichts der besonderen sozialen Situation des Umfelds, insbesondere der offenen Drogen- und Prostitutionsszene, sind einladende und zugleich schützende Lösungen für Adressbildung und Eingang zu entwickeln. Offenheit und Teilhabe sind mit Sicherheit, Schutz und Privatsphäre in Einklang zu bringen. Die Erschließung ist nutzungsdifferenziert zu planen. Die zentrale, barrierefreie Haupterschließung dient insbesondere den Beratungs- und Gesundheitsangeboten. Für den Jugendclub ist eine eigenständige, diskrete Erschließung mit hoher Aufenthaltsqualität vorzusehen. Zusätzlich ist eine Zufahrt für die Pflege und Unterhaltung der Freiflächen bzw. des Spielplatzes mit mindestens 3,50 m Breite und 4,20 m Höhe zu berücksichtigen. Aufgrund der unterschiedlichen Nutzungsprofile ist eine wirksame bau- und raumakustische Trennung erforderlich. Laute Nutzungen wie Bandräume, Werkstätten, Multifunktionsräume und Café sind von ruhebedürftigen Bereichen wie Therapie- und Beratungsräumen sowie den medizinischen Räumen des KJGD durch geeignete Zonierungen, Pufferbereiche, Schalldämmung und Entkopplung zu trennen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Mehrfachnutzung. Der Multifunktionssaal, drei Gruppenräume, die Lehrküche und der PC-Raum sind dem Jugendclub zugeordnet, sollen jedoch zeitweise auch anderen Nutzungen zur Verfügung stehen. Sie sind flexibel und möglichst störungsfrei nutzbar zu gestalten. Der CAMPUS soll als klimagerechtes und ressourcenschonendes Vorbildprojekt geplant werden. Vorgesehen sind ein Nullemissionsgebäude, nachhaltige und kreislauffähige Baustoffe, Lowtech-Lösungen, nachhaltiges Wassermanagement sowie Dach- und Fassadenbegrünungen. Maßnahmen zum Artenschutz und Rückzugsorte für Tiere sind einzubeziehen. Die Planung erfordert eine enge Abstimmung mit den bezirklichen Fachämtern und weiteren Beteiligten. Mit dem Grünflächenamt ist ein abgestimmtes Konzept für Gebäude und Freianlagen einschließlich Spielplatzplanung, Regenwassermanagement, Rigolen und eines möglichen Erdsondenfeldes zu entwickeln. Die Baufeldfreimachung ist für 2028 vorgesehen. Schadstoffbelastungen in Boden und Grundwasser erfordern die frühzeitige Einbindung des Boden- und Gewässerschutzes. Mit dem Straßenamt ist die Anordnung von Fahrradstellplätzen im vorgelagerten Straßenland abzustimmen. Gegenstand der Vergabe ist die vollständige Planung des Neubaus einschließlich Gebäude, Freianlagen, Ingenieurbauwerken und erforderlicher Fachplanungen. Grundlage sind das geprüfte Bedarfsprogramm sowie das Raum- und Funktionsprogramm. Die Planung ist funktional, wirtschaftlich, nachhaltig und gestalterisch qualitätvoll zu entwickeln. Die Kosten sind laufend zu steuern. Die Ausstattung ist nicht Bestandteil der Maßnahme und wird durch die Bedarfsträger organisiert. Das geprüfte Bedarfsprogramm liegt seit Januar 2026 vor. Die Beauftragung ist bis Anfang April 2027 vorgesehen. Die Vorplanung soll bis Ende September 2027 abgeschlossen werden. Der Baubeginn ist für das 3. Quartal 2029, die Fertigstellung bis Ende des 2. Quartals 2031 vorgesehen. Grundlage der Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster IV 410.H F der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen für Architektenleistungen einschließlich AVB (abrufbar unter: https://www.berlin.de/sen/sbw/service/rechtsvorschriften/bereich-bauen/anweisung-bau-abau/). Die Planungs- und Arbeitssprache ist deutsch
Location
Duration
Category
Award Criteria
Award details
Ideenskizze zum Lösungsvorschlag: Konzeptionelle Umsetzung des Raumprogramms anhand der Merkmale - Vollständigkeit des Raumprogramms, - Gesamtflächeneffizienz, Verhältnismäßigkeit des Baukörpers, - Aufgabenverständnis, schlüssige Übersetzung der Aufgabenstellung in ein Konzept. Bewertung durch ein Gremium des Auftraggebers mit einer beruflichen Qualifikation in der Architektur (Dipl.-Ing., M.Sc. oder vergleichbar)
der Auftraggeber behält sich vor, externe Berater an der diesbezüglichen Bewertung der Lösungsvorschläge zu beteiligen. Jedes Mitglied des Gremiums vergibt je Kriterium 1 bis 5 Punkte. Aus den Punktwerten jedes Mitglieds des Gremiums wird der arithmetische Mittelwert gebildet und mit dem Wichtungsfaktor für das Zuschlagskriterium gewichtet.
Ideenskizze zum Lösungsvorschlag: Funktionale Zonierung anhand der Merkmale - Trennung bzw. Verknüpfung von öffentlichen, halböffentlichen und privaten Bereichen in Bezug auf die Nutzer:innengruppen, - Räume für Mehrfachnutzung sind so erschlossen und verortet, dass ohne bauliche und organisatorische Widersprüche eine Nutzung möglich ist. Bewertung durch ein Gremium des Auftraggebers mit einer beruflichen Qualifikation in der Architektur (Dipl.-Ing., M.Sc. oder vergleichbar)
der Auftraggeber behält sich vor, externe Berater an der diesbezüglichen Bewertung der Lösungsvorschläge zu beteiligen. Jedes Mitglied des Gremiums vergibt je Kriterium 1 bis 5 Punkte. Aus den Punktwerten jedes Mitglieds des Gremiums wird der arithmetische Mittelwert gebildet und mit dem Wichtungsfaktor für das Zuschlagskriterium gewichtet.
Ideenskizze zum Lösungsvorschlag: Erschließungskonzept anhand der Merkmale - Horizontale Erschließung, kurze, logische Wegeführung - Vertikale Erschließung, sinnvolle Lage von Aufzügen/Treppen - Orientierung und Nutzerströme, intuitives Auffinden der Funktionen, klare Trennung von Nutzer:innengruppen, - Barrierefreiheit, stufenlose Erreichbarkeit - Rettungs- und Fluchtwege, Grundprinzip der Wegeführung im Entwurf plausibel erkennbar Bewertung durch ein Gremium des Auftraggebers mit einer beruflichen Qualifikation in der Architektur (Dipl.-Ing., M.Sc. oder vergleichbar)
der Auftraggeber behält sich vor, externe Berater an der diesbezüglichen Bewertung der Lösungsvorschläge zu beteiligen. Jedes Mitglied des Gremiums vergibt je Kriterium 1 bis 5 Punkte. Aus den Punktwerten jedes Mitglieds des Gremiums wird der arithmetische Mittelwert gebildet und mit dem Wichtungsfaktor für das Zuschlagskriterium gewichtet.
Ideenskizze zum Lösungsvorschlag: Architektonisches Raumgefüge anhand der Merkmale - Qualität der Raumproportionen, stimmiges Verhältnis von Breite, Länge, Höhe, - Raumabfolge und - hierarchie, nachvollziehbare Reihung, klare Haupt- und Nebenräume, - Blickbeziehungen, gezielte Sicht- und Wegebezüge, - Innen- und Außen- Übergänge, Anbindung zur Straße und zum Innenhof. Bewertung durch ein Gremium des Auftraggebers mit einer beruflichen Qualifikation in der Architektur (Dipl.-Ing., M.Sc. oder vergleichbar)
der Auftraggeber behält sich vor, externe Berater an der diesbezüglichen Bewertung der Lösungsvorschläge zu beteiligen. Jedes Mitglied des Gremiums vergibt je Kriterium 1 bis 5 Punkte. Aus den Punktwerten jedes Mitglieds des Gremiums wird der arithmetische Mittelwert gebildet und mit dem Wichtungsfaktor für das Zuschlagskriterium gewichtet.
Ideenskizze zum Lösungsvorschlag: Darstellung und Kommunikation anhand der Merkmale - Plangrafik und Lesbarkeit, klare, verständliche Darstellung, - Konzepterläuterung, nachvollziehbare Vermittlung der Entwurfsidee. Bewertung durch ein Gremium des Auftraggebers mit einer beruflichen Qualifikation in der Architektur (Dipl.-Ing., M.Sc. oder vergleichbar)
der Auftraggeber behält sich vor, externe Berater an der diesbezüglichen Bewertung der Lösungsvorschläge zu beteiligen. Jedes Mitglied des Gremiums vergibt je Kriterium 1 bis 5 Punkte. Aus den Punktwerten jedes Mitglieds des Gremiums wird der arithmetische Mittelwert gebildet und mit dem Wichtungsfaktor für das Zuschlagskriterium gewichtet.
Honorarangebot für Gesamtleistung einschließlich besonderer Leistungen, Nebenkosten und Berücksichtigung von Zu- und / oder Abschlägen
Stundensätze
Procurement Details
- Publication date
- 02 Nov 2026
- Languages
- German
Reference metadata
- Legal basis
- 32014L0024
Reference IDs
- Tender ID
- 761770-2026
Documents (2)
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