Postal and hybrid mail services
Titre original de l'avis
Germany – Postal services – Post- und Hybrid-Postdienstleistungen
Score d'opportunité
Pourquoi ce score ?
Opportunité
50 / 100
Complexité
65 / 100
Facteurs de risque
No estimated value or framework maximum is provided. Bidders cannot assess financial viability or resource allocation.
Only about 28 days from publication (2026-06-22) to deadline (2026-07-20), which may be tight for preparing quality con...
Analyse approfondie du portefeuille
Utilise:
- Description
- Industries & Services
- Capabilities
- Market & Experience
- Certifications
Informations clés
- Pouvoir adjudicateur
- Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik
- Pays
- Allemagne
- CPV
- 64110000 - Postal services
- Date limite
- Jul 20, 2026
Aperçu
Moderate opportunityFaits clés
- Framework procurement
- Services contract
- 3 lots
- Franking and dispatch of letter mail items including postal delivery orders and registered mail for BGHW locations (Mannheim, Bonn, Essen) and hybrid postal dispatch.
- Framework agreement with separate lots for each geographic location and for hybrid dispatch.
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This open tender by Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik (BGHW) seeks a framework agreement for postal services including franking, dispatch of letters, postal delivery orders, and registered mail. Four lots covering three physical locations (Mannheim, Bonn, Essen) and one hybrid postal dispatch lot. Award criteria: 40% price, 60% quality (with three required concepts for lots 1-3; quality criteria for lot 4 focus on delivery, REST API, security, etc.). Submission deadline: 2026-07-20 10:00. No estimated value provided; EU funding flag is inconsistent (structured data says EU-funded, XML says no EU funds). Only the TED XML notice was analyzed; procurement documents were not analyzed.
Risques
No estimated value or framework maximum is provided. Bidders cannot assess financial viability or resource allocation.
Only about 28 days from publication (2026-06-22) to deadline (2026-07-20), which may be tight for preparing quality con...
L'analyse peut être incomplète
Seule une partie des documents de consultation a été analysée. Des exigences, certificats ou documents de soumission supplémentaires peuvent exister dans les documents restants.
Exigences clés
Technical
- Deadline: 2026-07-20 10:00 (CEST)
Administrative
- Electronic submission is required via Ouvrir le portail
- Tender language: German
Les exigences peuvent être incomplètes.
Critères d'attribution
Lot 1
Lot 2
Lot 3
Lot 4
Acheteur
Localisation
Mannheim, DEU
Site web
Identifiant
Leitweg-ID 993-8009110600-59
Activité
Social protection
Lots (4)
LOT-0001
Mannheim Directorate (Lot 1): Franking and dispatch of letters including postal delivery orders and registered mail
Framework agreement for franking and dispatch of letters including postal delivery orders and registered mail for the BGHW location in Mannheim.
Localisation
Catégorie
Critères d'attribution
Date limite
Détails des critères
Ausschlaggebend ist der niedrigste Gesamtpreis (netto). Gewichtung 40%.
Zur Bewertung der Qualität der angebotenen Leistungen muss jeder Bieter mit seinem Angebot drei Konzepte zu den unter Punkt 11.1 Konzepte aufgeführten Kriterien vorlegen. Das Konzept darf insgesamt höchstens 12 DIN A4 Seiten (einseitig, Schriftgröße 11) zzgl. Anlagen umfassen und muss Ausführungen zu den unter Punkt 11.1 Konzepte im Einzelnen aufgeführten Aspekten aufweisen. Die Bieter müssen diese Höchstbegrenzung jedoch nicht zwingend ausschöpfen, um eine bessere Bewertung in dem betreffenden Wertungskriterium zu erhalten. Angebote, die die drei geforderten Konzepte nicht enthalten, werden ausgeschlossen. 11.1 Konzepte Soweit ein Bieter die Inanspruchnahme von Teilleistungen der Deutschen Post AG im Sinne des § 16 Abs. 1 Nr. 1 und § 54 Abs. 1 PostG beabsichtigt, sind diese Leistungen mitsamt entstehenden Schnittstellen aus den dem Bieter zugänglichen Quellen bestmöglich zu beschreiben. Die Konzepte sind neben dem Preis Grundlage für die Wertung der Angebote (vgl. Ziff. ??ff.). Das Konzept des Angebots, das den Zuschlag erhält, wird bindender Bestandteil des geschlossenen Vertrages. a. Qualitätskonzept: Darin stellt der Bieter seine konkreten Abläufe bei der Ausführung der Leistungen dar, insbesondere: 1. den konkreten Brieflauf (auch Abläufe hinsichtlich nachweispflichtiger Briefe, wie Einschreiben) 2. den Ort und Zeitpunkt der Übergabe der Sendungsmengen je Produktart an Dritte und die Tätigkeiten der beteiligten Unternehmen sowie 3. die Sortier- und Frankiertätigkeiten unter Berücksichtigung der dabei ineinandergreifenden Prozessschritte. Der Bieter geht weiter darauf ein, wie eine dauerhaft hohe Qualität der Leistungserbringung unter Minimierung von Fehlerquellen und Schnittstellenrisiken gewährleistet ist. Dabei soll auf Qualitätssicherungsmaßnahmen im laufenden Betrieb (zum Beispiel die Durchführung von Testsendungen, Laufzeitmessungen, Kundenbefragungen, interne Evaluationen etc.) eingegangen und deren Umsetzung dargestellt werden. b. Reklamationskompetenz: Hierin muss der Bieter darstellen, inwieweit der Auftraggeberin aufgrund der Kommunikationswege und des Beschwerdemanagements bei auftretenden Schwierigkeiten stets zeitnah Ansprechpartner (ggf. auftragsbezogene feste Kontaktpersonen) bei dem Auftragnehmer zur Verfügung stehen, die für eine zügige Problembehebung sorgen. In diesem Zusammenhang hat der Bieter darzustellen, welche Maßnahmen im Falle einer wiederholten Schlechtleistung durch Nachunternehmer getroffen werden und dies letztlich zur Auflösung des Nachunternehmerverhältnisses führen kann. c. Nachhaltigkeitskonzept: Der Bieter hat ein Konzept vorzulegen, aus dem nachvollziehbar hervorgeht, wie die Anforderungen an Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Klimaneutralität während der gesamten Vertragslaufzeit umgesetzt werden. Das Konzept muss mindestens die nachfolgenden Inhalte enthalten: 1. Einsatz emissionsfreier und emissionsarmer Fahrzeuge • welche Fahrzeuge zur Leistungserbringung eingesetzt werden, • in welchem Umfang die eingesetzten Fahrzeuge emissionsfrei (z.B. batterieelektrisch, Wasserstoff) oder emissionsarm sind, • welche Maßnahmen zur Reduzierung von Emissionen im Fuhrpark umgesetzt werden, • wie der Anteil emissionsfreier bzw. emissionsarmer Fahrzeuge während der Vertragslaufzeit erhöht oder gesichert wird, • welche Verfahren zur Überwachung und Dokumentation der Umweltschutzanforderungen vorgesehen sind. Hinweis: Die Anforderungen an emissionsfreie und emissionsarme Fahrzeuge orientieren sich an den Definitionen des Saubere-Fahrzeuge-Beschaffungs-Gesetzes (§ 2 Nr. 4 und 6 SaubFahrzeugBeschG), werden jedoch als freiwillige Bewertungskriterien und nicht als verbindliche Gesetzesanforderungen gestellt. 2. CO₂-neutraler Versand • wie sichergestellt wird, dass sämtliche Sendungen im Rahmen der Leistungserbringung CO₂-neutral versendet werden, • welche organisatorischen und technischen Maßnahmen hierfür eingesetzt werden, • welche Nachweise über die CO₂-Neutralität erbracht werden können, • wie gegebenenfalls eingesetzte Unterauftragnehmer in die Maßnahmen eingebunden werden. 3. CO₂-Bilanzierung • wie die CO₂-Emissionen der gesamten Leistungserbringung ermittelt werden, • welche Bilanzierungsmethodik angewendet wird, • wie Transportleistungen von Unterauftragnehmern berücksichtigt werden, • welches unabhängige Institut mit der Bilanzierung beauftragt wird bzw. welche Anforderungen an dieses Institut gestellt werden, • in welchen Intervallen die Bilanzierung erfolgt. 4. Kompensation von CO₂-Emissionen • wie sämtliche im Rahmen der Leistungserbringung entstehenden CO₂-Emissionen kompensiert werden, • welche Arten von Klimaschutzprojekten genutzt werden, • welche Zertifizierungsstandards der Kompensationsprojekte erfüllt werden (z. B. Gold Standard, Verified Carbon Standard oder vergleichbar), • wie die Vollständigkeit der Kompensation sichergestellt wird. 5. Nachweisführung und Berichterstattung • wie die Auftraggeberin über die erreichten Klimaschutzmaßnahmen informiert wird, • wie die Vorlage der CO₂-Bilanzen und Kompensationsnachweise erfolgt, • welche Inhalte die Berichte enthalten, • wie die jährliche Berichterstattung organisiert wird. 6. Unabhängige Überprüfung und Zertifizierung Das Konzept muss darstellen, • wie die Maßnahmen zur CO₂-Bilanzierung und CO₂-Kompensation unabhängig überprüft werden, • welche Zertifizierungs- oder Prüfverfahren angewendet werden, • welche unabhängigen Stellen eingebunden werden, • wie die kontinuierliche Qualitätssicherung während der Vertragslaufzeit gewährleistet wird. Die Bewertung erfolgt anhand der Konkretheit, Nachvollziehbarkeit, Verbindlichkeit und Überprüfbarkeit der dargestellten Maßnahmen. Je detaillierter und belastbarer die Umsetzung beschrieben wird, desto höher kann die Bewertung ausfallen. Gewichtung 60%.
Note sur la valeur
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Titre original du lot
Direktion Mannheim (Los 1): Die Frankierung und den Versand in Form von Briefsendungen einschließlich Postzustellungsaufträgen und Einschreiben der BGHW
Description TED originale
Die Auftraggeberin schreibt eine Rahmenvereinbarung über die Frankierung und den Versand in Form von Briefsendungen einschließlich Postzustellungsaufträgen und Einschreiben der Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik aus.
LOT-0002
Bonn Directorate (Lot 2): Franking and dispatch of letters including postal delivery orders and registered mail
Framework agreement for franking and dispatch of letters including postal delivery orders and registered mail for the BGHW location in Bonn.
Localisation
Catégorie
Critères d'attribution
Date limite
Détails des critères
Ausschlaggebend ist der niedrigste Gesamtpreis (netto). Gewichtung 40%.
Zur Bewertung der Qualität der angebotenen Leistungen muss jeder Bieter mit seinem Angebot drei Konzepte zu den unter Punkt 11.1 Konzepte aufgeführten Kriterien vorlegen. Das Konzept darf insgesamt höchstens 12 DIN A4 Seiten (einseitig, Schriftgröße 11) zzgl. Anlagen umfassen und muss Ausführungen zu den unter Punkt 11.1 Konzepte im Einzelnen aufgeführten Aspekten aufweisen. Die Bieter müssen diese Höchstbegrenzung jedoch nicht zwingend ausschöpfen, um eine bessere Bewertung in dem betreffenden Wertungskriterium zu erhalten. Angebote, die die drei geforderten Konzepte nicht enthalten, werden ausgeschlossen. 11.1 Konzepte Soweit ein Bieter die Inanspruchnahme von Teilleistungen der Deutschen Post AG im Sinne des § 16 Abs. 1 Nr. 1 und § 54 Abs. 1 PostG beabsichtigt, sind diese Leistungen mitsamt entstehenden Schnittstellen aus den dem Bieter zugänglichen Quellen bestmöglich zu beschreiben. Die Konzepte sind neben dem Preis Grundlage für die Wertung der Angebote (vgl. Ziff. ??ff.). Das Konzept des Angebots, das den Zuschlag erhält, wird bindender Bestandteil des geschlossenen Vertrages. a. Qualitätskonzept: Darin stellt der Bieter seine konkreten Abläufe bei der Ausführung der Leistungen dar, insbesondere: 1. den konkreten Brieflauf (auch Abläufe hinsichtlich nachweispflichtiger Briefe, wie Einschreiben) 2. den Ort und Zeitpunkt der Übergabe der Sendungsmengen je Produktart an Dritte und die Tätigkeiten der beteiligten Unternehmen sowie 3. die Sortier- und Frankiertätigkeiten unter Berücksichtigung der dabei ineinandergreifenden Prozessschritte. Der Bieter geht weiter darauf ein, wie eine dauerhaft hohe Qualität der Leistungserbringung unter Minimierung von Fehlerquellen und Schnittstellenrisiken gewährleistet ist. Dabei soll auf Qualitätssicherungsmaßnahmen im laufenden Betrieb (zum Beispiel die Durchführung von Testsendungen, Laufzeitmessungen, Kundenbefragungen, interne Evaluationen etc.) eingegangen und deren Umsetzung dargestellt werden. b. Reklamationskompetenz: Hierin muss der Bieter darstellen, inwieweit der Auftraggeberin aufgrund der Kommunikationswege und des Beschwerdemanagements bei auftretenden Schwierigkeiten stets zeitnah Ansprechpartner (ggf. auftragsbezogene feste Kontaktpersonen) bei dem Auftragnehmer zur Verfügung stehen, die für eine zügige Problembehebung sorgen. In diesem Zusammenhang hat der Bieter darzustellen, welche Maßnahmen im Falle einer wiederholten Schlechtleistung durch Nachunternehmer getroffen werden und dies letztlich zur Auflösung des Nachunternehmerverhältnisses führen kann. c. Nachhaltigkeitskonzept: Der Bieter hat ein Konzept vorzulegen, aus dem nachvollziehbar hervorgeht, wie die Anforderungen an Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Klimaneutralität während der gesamten Vertragslaufzeit umgesetzt werden. Das Konzept muss mindestens die nachfolgenden Inhalte enthalten: 1. Einsatz emissionsfreier und emissionsarmer Fahrzeuge • welche Fahrzeuge zur Leistungserbringung eingesetzt werden, • in welchem Umfang die eingesetzten Fahrzeuge emissionsfrei (z.B. batterieelektrisch, Wasserstoff) oder emissionsarm sind, • welche Maßnahmen zur Reduzierung von Emissionen im Fuhrpark umgesetzt werden, • wie der Anteil emissionsfreier bzw. emissionsarmer Fahrzeuge während der Vertragslaufzeit erhöht oder gesichert wird, • welche Verfahren zur Überwachung und Dokumentation der Umweltschutzanforderungen vorgesehen sind. Hinweis: Die Anforderungen an emissionsfreie und emissionsarme Fahrzeuge orientieren sich an den Definitionen des Saubere-Fahrzeuge-Beschaffungs-Gesetzes (§ 2 Nr. 4 und 6 SaubFahrzeugBeschG), werden jedoch als freiwillige Bewertungskriterien und nicht als verbindliche Gesetzesanforderungen gestellt. 2. CO₂-neutraler Versand • wie sichergestellt wird, dass sämtliche Sendungen im Rahmen der Leistungserbringung CO₂-neutral versendet werden, • welche organisatorischen und technischen Maßnahmen hierfür eingesetzt werden, • welche Nachweise über die CO₂-Neutralität erbracht werden können, • wie gegebenenfalls eingesetzte Unterauftragnehmer in die Maßnahmen eingebunden werden. 3. CO₂-Bilanzierung • wie die CO₂-Emissionen der gesamten Leistungserbringung ermittelt werden, • welche Bilanzierungsmethodik angewendet wird, • wie Transportleistungen von Unterauftragnehmern berücksichtigt werden, • welches unabhängige Institut mit der Bilanzierung beauftragt wird bzw. welche Anforderungen an dieses Institut gestellt werden, • in welchen Intervallen die Bilanzierung erfolgt. 4. Kompensation von CO₂-Emissionen • wie sämtliche im Rahmen der Leistungserbringung entstehenden CO₂-Emissionen kompensiert werden, • welche Arten von Klimaschutzprojekten genutzt werden, • welche Zertifizierungsstandards der Kompensationsprojekte erfüllt werden (z. B. Gold Standard, Verified Carbon Standard oder vergleichbar), • wie die Vollständigkeit der Kompensation sichergestellt wird. 5. Nachweisführung und Berichterstattung • wie die Auftraggeberin über die erreichten Klimaschutzmaßnahmen informiert wird, • wie die Vorlage der CO₂-Bilanzen und Kompensationsnachweise erfolgt, • welche Inhalte die Berichte enthalten, • wie die jährliche Berichterstattung organisiert wird. 6. Unabhängige Überprüfung und Zertifizierung Das Konzept muss darstellen, • wie die Maßnahmen zur CO₂-Bilanzierung und CO₂-Kompensation unabhängig überprüft werden, • welche Zertifizierungs- oder Prüfverfahren angewendet werden, • welche unabhängigen Stellen eingebunden werden, • wie die kontinuierliche Qualitätssicherung während der Vertragslaufzeit gewährleistet wird. Die Bewertung erfolgt anhand der Konkretheit, Nachvollziehbarkeit, Verbindlichkeit und Überprüfbarkeit der dargestellten Maßnahmen. Je detaillierter und belastbarer die Umsetzung beschrieben wird, desto höher kann die Bewertung ausfallen. Gewichtung 60%.
Note sur la valeur
Afficher les données TED originales
Titre original du lot
Direktion Bonn (Los 2): Die Frankierung und den Versand in Form von Briefsendungen einschließlich Postzustellungsaufträgen und Einschreiben der BGHW
Description TED originale
Die Auftraggeberin schreibt eine Rahmenvereinbarung über die Frankierung und den Versand in Form von Briefsendungen einschließlich Postzustellungsaufträgen und Einschreiben der Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik aus.
LOT-0003
Essen Directorate (Lot 3): Franking and dispatch of letters including postal delivery orders and registered mail
Framework agreement for franking and dispatch of letters including postal delivery orders and registered mail for the BGHW location in Essen.
Localisation
Catégorie
Critères d'attribution
Date limite
Détails des critères
Ausschlaggebend ist der niedrigste Gesamtpreis (netto). Gewichtung 40%.
Zur Bewertung der Qualität der angebotenen Leistungen muss jeder Bieter mit seinem Angebot drei Konzepte zu den unter Punkt 11.1 Konzepte aufgeführten Kriterien vorlegen. Das Konzept darf insgesamt höchstens 12 DIN A4 Seiten (einseitig, Schriftgröße 11) zzgl. Anlagen umfassen und muss Ausführungen zu den unter Punkt 11.1 Konzepte im Einzelnen aufgeführten Aspekten aufweisen. Die Bieter müssen diese Höchstbegrenzung jedoch nicht zwingend ausschöpfen, um eine bessere Bewertung in dem betreffenden Wertungskriterium zu erhalten. Angebote, die die drei geforderten Konzepte nicht enthalten, werden ausgeschlossen. 11.1 Konzepte Soweit ein Bieter die Inanspruchnahme von Teilleistungen der Deutschen Post AG im Sinne des § 16 Abs. 1 Nr. 1 und § 54 Abs. 1 PostG beabsichtigt, sind diese Leistungen mitsamt entstehenden Schnittstellen aus den dem Bieter zugänglichen Quellen bestmöglich zu beschreiben. Die Konzepte sind neben dem Preis Grundlage für die Wertung der Angebote (vgl. Ziff. ??ff.). Das Konzept des Angebots, das den Zuschlag erhält, wird bindender Bestandteil des geschlossenen Vertrages. a. Qualitätskonzept: Darin stellt der Bieter seine konkreten Abläufe bei der Ausführung der Leistungen dar, insbesondere: 1. den konkreten Brieflauf (auch Abläufe hinsichtlich nachweispflichtiger Briefe, wie Einschreiben) 2. den Ort und Zeitpunkt der Übergabe der Sendungsmengen je Produktart an Dritte und die Tätigkeiten der beteiligten Unternehmen sowie 3. die Sortier- und Frankiertätigkeiten unter Berücksichtigung der dabei ineinandergreifenden Prozessschritte. Der Bieter geht weiter darauf ein, wie eine dauerhaft hohe Qualität der Leistungserbringung unter Minimierung von Fehlerquellen und Schnittstellenrisiken gewährleistet ist. Dabei soll auf Qualitätssicherungsmaßnahmen im laufenden Betrieb (zum Beispiel die Durchführung von Testsendungen, Laufzeitmessungen, Kundenbefragungen, interne Evaluationen etc.) eingegangen und deren Umsetzung dargestellt werden. b. Reklamationskompetenz: Hierin muss der Bieter darstellen, inwieweit der Auftraggeberin aufgrund der Kommunikationswege und des Beschwerdemanagements bei auftretenden Schwierigkeiten stets zeitnah Ansprechpartner (ggf. auftragsbezogene feste Kontaktpersonen) bei dem Auftragnehmer zur Verfügung stehen, die für eine zügige Problembehebung sorgen. In diesem Zusammenhang hat der Bieter darzustellen, welche Maßnahmen im Falle einer wiederholten Schlechtleistung durch Nachunternehmer getroffen werden und dies letztlich zur Auflösung des Nachunternehmerverhältnisses führen kann. c. Nachhaltigkeitskonzept: Der Bieter hat ein Konzept vorzulegen, aus dem nachvollziehbar hervorgeht, wie die Anforderungen an Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Klimaneutralität während der gesamten Vertragslaufzeit umgesetzt werden. Das Konzept muss mindestens die nachfolgenden Inhalte enthalten: 1. Einsatz emissionsfreier und emissionsarmer Fahrzeuge • welche Fahrzeuge zur Leistungserbringung eingesetzt werden, • in welchem Umfang die eingesetzten Fahrzeuge emissionsfrei (z.B. batterieelektrisch, Wasserstoff) oder emissionsarm sind, • welche Maßnahmen zur Reduzierung von Emissionen im Fuhrpark umgesetzt werden, • wie der Anteil emissionsfreier bzw. emissionsarmer Fahrzeuge während der Vertragslaufzeit erhöht oder gesichert wird, • welche Verfahren zur Überwachung und Dokumentation der Umweltschutzanforderungen vorgesehen sind. Hinweis: Die Anforderungen an emissionsfreie und emissionsarme Fahrzeuge orientieren sich an den Definitionen des Saubere-Fahrzeuge-Beschaffungs-Gesetzes (§ 2 Nr. 4 und 6 SaubFahrzeugBeschG), werden jedoch als freiwillige Bewertungskriterien und nicht als verbindliche Gesetzesanforderungen gestellt. 2. CO₂-neutraler Versand • wie sichergestellt wird, dass sämtliche Sendungen im Rahmen der Leistungserbringung CO₂-neutral versendet werden, • welche organisatorischen und technischen Maßnahmen hierfür eingesetzt werden, • welche Nachweise über die CO₂-Neutralität erbracht werden können, • wie gegebenenfalls eingesetzte Unterauftragnehmer in die Maßnahmen eingebunden werden. 3. CO₂-Bilanzierung • wie die CO₂-Emissionen der gesamten Leistungserbringung ermittelt werden, • welche Bilanzierungsmethodik angewendet wird, • wie Transportleistungen von Unterauftragnehmern berücksichtigt werden, • welches unabhängige Institut mit der Bilanzierung beauftragt wird bzw. welche Anforderungen an dieses Institut gestellt werden, • in welchen Intervallen die Bilanzierung erfolgt. 4. Kompensation von CO₂-Emissionen • wie sämtliche im Rahmen der Leistungserbringung entstehenden CO₂-Emissionen kompensiert werden, • welche Arten von Klimaschutzprojekten genutzt werden, • welche Zertifizierungsstandards der Kompensationsprojekte erfüllt werden (z. B. Gold Standard, Verified Carbon Standard oder vergleichbar), • wie die Vollständigkeit der Kompensation sichergestellt wird. 5. Nachweisführung und Berichterstattung • wie die Auftraggeberin über die erreichten Klimaschutzmaßnahmen informiert wird, • wie die Vorlage der CO₂-Bilanzen und Kompensationsnachweise erfolgt, • welche Inhalte die Berichte enthalten, • wie die jährliche Berichterstattung organisiert wird. 6. Unabhängige Überprüfung und Zertifizierung Das Konzept muss darstellen, • wie die Maßnahmen zur CO₂-Bilanzierung und CO₂-Kompensation unabhängig überprüft werden, • welche Zertifizierungs- oder Prüfverfahren angewendet werden, • welche unabhängigen Stellen eingebunden werden, • wie die kontinuierliche Qualitätssicherung während der Vertragslaufzeit gewährleistet wird. Die Bewertung erfolgt anhand der Konkretheit, Nachvollziehbarkeit, Verbindlichkeit und Überprüfbarkeit der dargestellten Maßnahmen. Je detaillierter und belastbarer die Umsetzung beschrieben wird, desto höher kann die Bewertung ausfallen. Gewichtung 60%.
Note sur la valeur
Afficher les données TED originales
Titre original du lot
Direktion Essen (Los 3): Die Frankierung und den Versand in Form von Briefsendungen einschließlich Postzustellungsaufträgen und Einschreiben der BGHW
Description TED originale
Die Auftraggeberin schreibt eine Rahmenvereinbarung über die Frankierung und den Versand in Form von Briefsendungen einschließlich Postzustellungsaufträgen und Einschreiben der Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik aus.
LOT-0004
Hybrider Postversand (Los 4): Die Auftraggeberin schreibt eine Rahmenvereinbarung über einen hybriden Postversand von Postzustellungsaufträgen und Einschreiben der Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik aus.
Die Auftraggeberin schreibt eine Rahmenvereinbarung über die Frankierung und den Versand in Form von Briefsendungen einschließlich Postzustellungsaufträgen und Einschreiben der Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik aus.
Localisation
Catégorie
Critères d'attribution
Détails des critères
Ausschlaggebend ist der niedrigste Gesamtpreis (netto). Gewichtung 40%.
Die Bewertung der Qualität erfolgt in den Kategorien: 1. Zustellung, Laufzeit und Qualität 2. Elektronischer Empfang / REST-API 3. Sicherheit und Datenschutz 4. Druck und Outputmanagement 5. Service und Betrieb 6. Implementierung und Projektmanagement Gewichtung 60%.
Détails de la procédure
- Date de publication
- 21 Jun 2026
- Langues
- German
Métadonnées de référence
- Base juridique
- 32014L0024
Identifiants de référence
- ID de l'appel d'offres
- 428252-2026
Documents (1)
Appels d'offres similaires
Score d'opportunité
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Opportunité
50 / 100
Complexité
65 / 100
Facteurs de risque
No estimated value or framework maximum is provided. Bidders cannot assess financial viability or resource allocation.
Only about 28 days from publication (2026-06-22) to deadline (2026-07-20), which may be tight for preparing quality con...
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