Renewal of submarine cables to East Frisian islands
Titre original de l'avis
Germany – Construction work for pipelines, communication and power lines – Qualifizierungssystem für die Erneuerung der Seekabel zu den ostfriesischen Inseln - Projekt "InselPuls"
Score d'opportunité
Pourquoi ce score ?
Opportunité
60 / 100
Complexité
80 / 100
Facteurs de risque
Works in Wadden Sea National Park and Natura 2000 areas may face additional permitting delays and restrictions beyond t...
No estimated value provided; inability to gauge project budget or profitability expectations.
Analyse approfondie du portefeuille
Utilise:
- Description
- Industries & Services
- Capabilities
- Market & Experience
- Certifications
Aperçu
Moderate opportunityFaits clés
- Works contract
- 3 lots
- Duration until Jun 2036
- Horizontal Directional Drilling (HDD) including supply and installation of cable protection pipes
- Cable laying and pulling (first-end and back-end pulling) including cable transport
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This is a qualification system (Qualifizierungssystem) for the renewal of medium-voltage submarine cables to seven East Frisian islands in Germany (Wangerooge, Spiekeroog, Langeoog, Baltrum, Norderney, Juist, Borkum). The system covers four work areas: Horizontal Directional Drilling (HDD), cable laying and pulling, ordnance and obstacle detection and clearance, and ground investigation. The contract is planned from mid-2027 to mid-2036. The qualification system has a deadline for participation requests of 31 December 2040.
Risques
Works in Wadden Sea National Park and Natura 2000 areas may face additional permitting delays and restrictions beyond t...
No estimated value provided; inability to gauge project budget or profitability expectations.
L'analyse peut être incomplète
Seule une partie des documents de consultation a été analysée. Des exigences, certificats ou documents de soumission supplémentaires peuvent exister dans les documents restants.
Exigences clés
Technical
- Works located in the Wadden Sea National Park and Natura 2000 protected areas
- Construction work generally only permitted from mid-July to end September
- Cable lengths up to 25 km and weights up to 470 t for Borkum
Les exigences peuvent être incomplètes.
Acheteur
Localisation
Oldenburg, DEU
Site web
Identifiant
t:044148080
Activité
Electricity-related activities
Lots (4)
LOT-0001
HDD - Horizontal Directional Drilling
Horizontal Directional Drilling including supply and installation of cable protection pipes (approx. 300 mm diameter). Drilling lengths vary per island from 100 m to 1,000 m, in exceptional cases up to 1,800 m. Works must be carried out in the Wadden Sea National Park and Natura 2000 areas, with construction limited to mid-July to end September.
Localisation
Durée
Catégorie
Détails des critères
Die EWE NETZ GmbH betreibt die Mittelspannungsseekabel zu den "Ostfriesischen Inseln". Aufgrund von Alter, Zustand und Anforderung ist eine Erneuerung bzw. Verstärkung der Mittelspannungs-Seekabel erforderlich. Die derzeit bestehenden Seekabelverbindungen zwischen dem Festland und den Ostfriesischen Inseln sind wiederholt und zunehmend von Störungen betroffen, die nahezu ausschließlich auf äußere Einwirkungen zurückzuführen sind. Begründet ist die fehlende Betriebssicherheit einerseits in der Kabelverlegetechnik, die bei der Errichtung der Kabelanlage zunächst auf dem Wattboden verlegt und anschließend eingegraben bzw. eingespült wurden. Andererseits liegen diese Kabel in einer Trasse, in der es zum einen viele Übergänge zwischen trockenfallendem und nicht trockenfallendem Watt gibt und zum anderen sich diese Verhältnisse aufgrund stärkerer Wattveränderungen mehr als in anderen Bereichen verändern. Durch diese Effekte werden die Seekabel immer wieder freigelegt und durch Schiffsschrauben, Schleppnetze und Anker beschädigt. Durch die zunehmenden Ausfälle der Kabel aufgrund der externen Beschädigungen, ist die notwendige technische Sicherheit für die Versorgung der Inseln nicht mehr gegeben. Um auch dauerhaft für die kommenden Jahrzehnte eine gesicherte Stromversorgung sicherzustellen, ist auch der steigende Bedarf an elektrischer Energie auf den Ostfriesischen Inseln relevant. Dies führt nach ersten Erkenntnissen dazu, dass die bestehenden Seekabel zum Teil den zukünftigen Anforderungen nicht mehr gerecht werden. Aufgrund der vorgenannten Sachverhalte hat sich die EWE NETZ GmbH entschieden, in einem Programm die Stromversorgung aller Ostfriesischen Inseln in den kommenden zehn Jahren zu erneuern. Dazu werden neue Mittelspannungs-Seekabel vom Festland durch das Watt zu den Inseln verlegt und in bestehende Infrastruktur eingebunden. Da sich das Vorhaben im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und in angrenzenden Natura 2000 Schutzgebieten befindet, sind entsprechende Verlegemethoden und ein sensibler Umgang mit den besonders geschützten Biosphären erforderlich. Daher sind Baumaßnahmen nur sehr eingeschränkt zulässig und können in der Regel nur in der Zeit von Mitte Juli bis Ende September durchgeführt werden. Zusätzlich werden besondere Genehmigungsauflagen zu den Themen Umweltverträglichkeit, Emissionsschutz- und Immissionsschutz erwartet. Auf Basis des Qualifizierungssystems möchte der Auftraggeber die folgenden Leistungen im Rahmen des beschriebenen Projektes "InselPuls" beschaffen: - Horizontalspülbohrverfahren (Horizontal Directional Drilling, HDD), (inkl. Kabelschutzrohr), - Kabelverlegung und Kabeleinzug (Firstend and Backend-Pulling), - Sondierung und Beseitigung von Kampfmitteln und Hindernissen und - Baugrunduntersuchungen Die Ausschreibungen erfolgen grds. in Losen je anzuschließende Insel. Der Auftraggeber behält sich jedoch Änderungen von diesem Grundsatz vor (z.B. Zusammenfassung von Leistungsbereichen und/ oder Inseln). Im Folgenden werden die Inseln aufgezählt. Die Reihenfolge stellt keine Priorisierung und auch keinen zeitlichen Ablauf dar: - Wangerooge - Spiekeroog - Langeoog - Baltrum - Norderney - Juist - Borkum Zu den geforderten HDD-Bohrungen gehört neben der Ausführung der Bohrung die Lieferung und der Einzug von Kabelschutzrohren mit einer Dimension von ca. 300 mm. Die Bohrlängen werden je nach Insel in etwa zwischen 100 m und 1.000 m liegen. In Einzelfällen können die Längen bis 1.800 m betragen. Zur Kabelverlegung gehört der Transport des zu verlegenden Seekabels vom Herstellungsort bis zur Verlegestelle. Die zu verlegenden Seekabel werden jeweils in passender Länge gefertigt und liegen in der Regel zwischen 5 und 10 km. Die größte Länge, mit ca. 25 km, ist für die Verlegung zur Insel Borkum zu erwarten. Die Kabelgewichte betragen in der Regel somit bis zu 180 t. Im Falle von Borkum beträgt das Gesamtgewicht ca. 470 t. Das Firstend and Backend-Pulling beinhaltet den Einzug in Schutzrohre und die Verlegung des Seekabels bis zu den definierten Übergängen zur bestehenden Infrastruktur.
Codes CPV supplémentaires
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Titre original du lot
HDD - Horizontalspülbohrverfahren (Horizontal Directional Drilling, HDD)
Description TED originale
Die EWE NETZ GmbH betreibt die Mittelspannungsseekabel zu den "Ostfriesischen Inseln". Aufgrund von Alter, Zustand und Anforderung ist eine Erneuerung bzw. Verstärkung der Mittelspannungs-Seekabel erforderlich. Die derzeit bestehenden Seekabelverbindungen zwischen dem Festland und den Ostfriesischen Inseln sind wiederholt und zunehmend von Störungen betroffen, die nahezu ausschließlich auf äußere Einwirkungen zurückzuführen sind. Begründet ist die fehlende Betriebssicherheit einerseits in der Kabelverlegetechnik, die bei der Errichtung der Kabelanlage zunächst auf dem Wattboden verlegt und anschließend eingegraben bzw. eingespült wurden. Andererseits liegen diese Kabel in einer Trasse, in der es zum einen viele Übergänge zwischen trockenfallendem und nicht trockenfallendem Watt gibt und zum anderen sich diese Verhältnisse aufgrund stärkerer Wattveränderungen mehr als in anderen Bereichen verändern. Durch diese Effekte werden die Seekabel immer wieder freigelegt und durch Schiffsschrauben, Schleppnetze und Anker beschädigt. Durch die zunehmenden Ausfälle der Kabel aufgrund der externen Beschädigungen, ist die notwendige technische Sicherheit für die Versorgung der Inseln nicht mehr gegeben. Um auch dauerhaft für die kommenden Jahrzehnte eine gesicherte Stromversorgung sicherzustellen, ist auch der steigende Bedarf an elektrischer Energie auf den Ostfriesischen Inseln relevant. Dies führt nach ersten Erkenntnissen dazu, dass die bestehenden Seekabel zum Teil den zukünftigen Anforderungen nicht mehr gerecht werden. Aufgrund der vorgenannten Sachverhalte hat sich die EWE NETZ GmbH entschieden, in einem Programm die Stromversorgung aller Ostfriesischen Inseln in den kommenden zehn Jahren zu erneuern. Dazu werden neue Mittelspannungs-Seekabel vom Festland durch das Watt zu den Inseln verlegt und in bestehende Infrastruktur eingebunden. Da sich das Vorhaben im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und in angrenzenden Natura 2000 Schutzgebieten befindet, sind entsprechende Verlegemethoden und ein sensibler Umgang mit den besonders geschützten Biosphären erforderlich. Daher sind Baumaßnahmen nur sehr eingeschränkt zulässig und können in der Regel nur in der Zeit von Mitte Juli bis Ende September durchgeführt werden. Zusätzlich werden besondere Genehmigungsauflagen zu den Themen Umweltverträglichkeit, Emissionsschutz- und Immissionsschutz erwartet. Auf Basis des Qualifizierungssystems möchte der Auftraggeber die folgenden Leistungen im Rahmen des beschriebenen Projektes "InselPuls" beschaffen: - Horizontalspülbohrverfahren (Horizontal Directional Drilling, HDD), (inkl. Kabelschutzrohr), - Kabelverlegung und Kabeleinzug (Firstend and Backend-Pulling), - Sondierung und Beseitigung von Kampfmitteln und Hindernissen und - Baugrunduntersuchungen Die Ausschreibungen erfolgen grds. in Losen je anzuschließende Insel. Der Auftraggeber behält sich jedoch Änderungen von diesem Grundsatz vor (z.B. Zusammenfassung von Leistungsbereichen und/ oder Inseln). Im Folgenden werden die Inseln aufgezählt. Die Reihenfolge stellt keine Priorisierung und auch keinen zeitlichen Ablauf dar: - Wangerooge - Spiekeroog - Langeoog - Baltrum - Norderney - Juist - Borkum Zu den geforderten HDD-Bohrungen gehört neben der Ausführung der Bohrung die Lieferung und der Einzug von Kabelschutzrohren mit einer Dimension von ca. 300 mm. Die Bohrlängen werden je nach Insel in etwa zwischen 100 m und 1.000 m liegen. In Einzelfällen können die Längen bis 1.800 m betragen. Zur Kabelverlegung gehört der Transport des zu verlegenden Seekabels vom Herstellungsort bis zur Verlegestelle. Die zu verlegenden Seekabel werden jeweils in passender Länge gefertigt und liegen in der Regel zwischen 5 und 10 km. Die größte Länge, mit ca. 25 km, ist für die Verlegung zur Insel Borkum zu erwarten. Die Kabelgewichte betragen in der Regel somit bis zu 180 t. Im Falle von Borkum beträgt das Gesamtgewicht ca. 470 t. Das Firstend and Backend-Pulling beinhaltet den Einzug in Schutzrohre und die Verlegung des Seekabels bis zu den definierten Übergängen zur bestehenden Infrastruktur.
LOT-0002
Cable Laying and Cable Pulling
Cable laying and pulling (first-end and back-end pulling) including transport of submarine cables from manufacturing site to installation site. Cable lengths typically 5-10 km, up to 25 km for Borkum. Cable weights up to 180 t normally, 470 t for Borkum. Works in protected environmental areas with strict seasonal constraints.
Localisation
Durée
Catégorie
Détails des critères
Die EWE NETZ GmbH betreibt die Mittelspannungsseekabel zu den "Ostfriesischen Inseln". Aufgrund von Alter, Zustand und Anforderung ist eine Erneuerung bzw. Verstärkung der Mittelspannungs-Seekabel erforderlich. Die derzeit bestehenden Seekabelverbindungen zwischen dem Festland und den Ostfriesischen Inseln sind wiederholt und zunehmend von Störungen betroffen, die nahezu ausschließlich auf äußere Einwirkungen zurückzuführen sind. Begründet ist die fehlende Betriebssicherheit einerseits in der Kabelverlegetechnik, die bei der Errichtung der Kabelanlage zunächst auf dem Wattboden verlegt und anschließend eingegraben bzw. eingespült wurden. Andererseits liegen diese Kabel in einer Trasse, in der es zum einen viele Übergänge zwischen trockenfallendem und nicht trockenfallendem Watt gibt und zum anderen sich diese Verhältnisse aufgrund stärkerer Wattveränderungen mehr als in anderen Bereichen verändern. Durch diese Effekte werden die Seekabel immer wieder freigelegt und durch Schiffsschrauben, Schleppnetze und Anker beschädigt. Durch die zunehmenden Ausfälle der Kabel aufgrund der externen Beschädigungen, ist die notwendige technische Sicherheit für die Versorgung der Inseln nicht mehr gegeben. Um auch dauerhaft für die kommenden Jahrzehnte eine gesicherte Stromversorgung sicherzustellen, ist auch der steigende Bedarf an elektrischer Energie auf den Ostfriesischen Inseln relevant. Dies führt nach ersten Erkenntnissen dazu, dass die bestehenden Seekabel zum Teil den zukünftigen Anforderungen nicht mehr gerecht werden. Aufgrund der vorgenannten Sachverhalte hat sich die EWE NETZ GmbH entschieden, in einem Programm die Stromversorgung aller Ostfriesischen Inseln in den kommenden zehn Jahren zu erneuern. Dazu werden neue Mittelspannungs-Seekabel vom Festland durch das Watt zu den Inseln verlegt und in bestehende Infrastruktur eingebunden. Da sich das Vorhaben im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und in angrenzenden Natura 2000 Schutzgebieten befindet, sind entsprechende Verlegemethoden und ein sensibler Umgang mit den besonders geschützten Biosphären erforderlich. Daher sind Baumaßnahmen nur sehr eingeschränkt zulässig und können in der Regel nur in der Zeit von Mitte Juli bis Ende September durchgeführt werden. Zusätzlich werden besondere Genehmigungsauflagen zu den Themen Umweltverträglichkeit, Emissionsschutz- und Immissionsschutz erwartet. Auf Basis des Qualifizierungssystems möchte der Auftraggeber die folgenden Leistungen im Rahmen des beschriebenen Projektes "InselPuls" beschaffen: - Horizontalspülbohrverfahren (Horizontal Directional Drilling, HDD), (inkl. Kabelschutzrohr), - Kabelverlegung und Kabeleinzug (Firstend and Backend-Pulling), - Sondierung und Beseitigung von Kampfmitteln und Hindernissen und - Baugrunduntersuchungen Die Ausschreibungen erfolgen grds. in Losen je anzuschließende Insel. Der Auftraggeber behält sich jedoch Änderungen von diesem Grundsatz vor (z.B. Zusammenfassung von Leistungsbereichen und/ oder Inseln). Im Folgenden werden die Inseln aufgezählt. Die Reihenfolge stellt keine Priorisierung und auch keinen zeitlichen Ablauf dar: - Wangerooge - Spiekeroog - Langeoog - Baltrum - Norderney - Juist - Borkum Zu den geforderten HDD-Bohrungen gehört neben der Ausführung der Bohrung die Lieferung und der Einzug von Kabelschutzrohren mit einer Dimension von ca. 300 mm. Die Bohrlängen werden je nach Insel in etwa zwischen 100 m und 1.000 m liegen. In Einzelfällen können die Längen bis 1.800 m betragen. Zur Kabelverlegung gehört der Transport des zu verlegenden Seekabels vom Herstellungsort bis zur Verlegestelle. Die zu verlegenden Seekabel werden jeweils in passender Länge gefertigt und liegen in der Regel zwischen 5 und 10 km. Die größte Länge, mit ca. 25 km, ist für die Verlegung zur Insel Borkum zu erwarten. Die Kabelgewichte betragen in der Regel somit bis zu 180 t. Im Falle von Borkum beträgt das Gesamtgewicht ca. 470 t. Das Firstend and Backend-Pulling beinhaltet den Einzug in Schutzrohre und die Verlegung des Seekabels bis zu den definierten Übergängen zur bestehenden Infrastruktur.
Codes CPV supplémentaires
Afficher les données TED originales
Titre original du lot
Kabelverlegung und Kabelzug
Description TED originale
Die EWE NETZ GmbH betreibt die Mittelspannungsseekabel zu den "Ostfriesischen Inseln". Aufgrund von Alter, Zustand und Anforderung ist eine Erneuerung bzw. Verstärkung der Mittelspannungs-Seekabel erforderlich. Die derzeit bestehenden Seekabelverbindungen zwischen dem Festland und den Ostfriesischen Inseln sind wiederholt und zunehmend von Störungen betroffen, die nahezu ausschließlich auf äußere Einwirkungen zurückzuführen sind. Begründet ist die fehlende Betriebssicherheit einerseits in der Kabelverlegetechnik, die bei der Errichtung der Kabelanlage zunächst auf dem Wattboden verlegt und anschließend eingegraben bzw. eingespült wurden. Andererseits liegen diese Kabel in einer Trasse, in der es zum einen viele Übergänge zwischen trockenfallendem und nicht trockenfallendem Watt gibt und zum anderen sich diese Verhältnisse aufgrund stärkerer Wattveränderungen mehr als in anderen Bereichen verändern. Durch diese Effekte werden die Seekabel immer wieder freigelegt und durch Schiffsschrauben, Schleppnetze und Anker beschädigt. Durch die zunehmenden Ausfälle der Kabel aufgrund der externen Beschädigungen, ist die notwendige technische Sicherheit für die Versorgung der Inseln nicht mehr gegeben. Um auch dauerhaft für die kommenden Jahrzehnte eine gesicherte Stromversorgung sicherzustellen, ist auch der steigende Bedarf an elektrischer Energie auf den Ostfriesischen Inseln relevant. Dies führt nach ersten Erkenntnissen dazu, dass die bestehenden Seekabel zum Teil den zukünftigen Anforderungen nicht mehr gerecht werden. Aufgrund der vorgenannten Sachverhalte hat sich die EWE NETZ GmbH entschieden, in einem Programm die Stromversorgung aller Ostfriesischen Inseln in den kommenden zehn Jahren zu erneuern. Dazu werden neue Mittelspannungs-Seekabel vom Festland durch das Watt zu den Inseln verlegt und in bestehende Infrastruktur eingebunden. Da sich das Vorhaben im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und in angrenzenden Natura 2000 Schutzgebieten befindet, sind entsprechende Verlegemethoden und ein sensibler Umgang mit den besonders geschützten Biosphären erforderlich. Daher sind Baumaßnahmen nur sehr eingeschränkt zulässig und können in der Regel nur in der Zeit von Mitte Juli bis Ende September durchgeführt werden. Zusätzlich werden besondere Genehmigungsauflagen zu den Themen Umweltverträglichkeit, Emissionsschutz- und Immissionsschutz erwartet. Auf Basis des Qualifizierungssystems möchte der Auftraggeber die folgenden Leistungen im Rahmen des beschriebenen Projektes "InselPuls" beschaffen: - Horizontalspülbohrverfahren (Horizontal Directional Drilling, HDD), (inkl. Kabelschutzrohr), - Kabelverlegung und Kabeleinzug (Firstend and Backend-Pulling), - Sondierung und Beseitigung von Kampfmitteln und Hindernissen und - Baugrunduntersuchungen Die Ausschreibungen erfolgen grds. in Losen je anzuschließende Insel. Der Auftraggeber behält sich jedoch Änderungen von diesem Grundsatz vor (z.B. Zusammenfassung von Leistungsbereichen und/ oder Inseln). Im Folgenden werden die Inseln aufgezählt. Die Reihenfolge stellt keine Priorisierung und auch keinen zeitlichen Ablauf dar: - Wangerooge - Spiekeroog - Langeoog - Baltrum - Norderney - Juist - Borkum Zu den geforderten HDD-Bohrungen gehört neben der Ausführung der Bohrung die Lieferung und der Einzug von Kabelschutzrohren mit einer Dimension von ca. 300 mm. Die Bohrlängen werden je nach Insel in etwa zwischen 100 m und 1.000 m liegen. In Einzelfällen können die Längen bis 1.800 m betragen. Zur Kabelverlegung gehört der Transport des zu verlegenden Seekabels vom Herstellungsort bis zur Verlegestelle. Die zu verlegenden Seekabel werden jeweils in passender Länge gefertigt und liegen in der Regel zwischen 5 und 10 km. Die größte Länge, mit ca. 25 km, ist für die Verlegung zur Insel Borkum zu erwarten. Die Kabelgewichte betragen in der Regel somit bis zu 180 t. Im Falle von Borkum beträgt das Gesamtgewicht ca. 470 t. Das Firstend and Backend-Pulling beinhaltet den Einzug in Schutzrohre und die Verlegung des Seekabels bis zu den definierten Übergängen zur bestehenden Infrastruktur.
LOT-0003
Detection and Clearance of Ordnance and Obstacles
Detection and clearance of munitions and obstacles along the cable route. Works in Wadden Sea National Park and Natura 2000 areas with limited construction window (mid-July to September).
Localisation
Durée
Catégorie
Détails des critères
Die EWE NETZ GmbH betreibt die Mittelspannungsseekabel zu den "Ostfriesischen Inseln". Aufgrund von Alter, Zustand und Anforderung ist eine Erneuerung bzw. Verstärkung der Mittelspannungs-Seekabel erforderlich. Die derzeit bestehenden Seekabelverbindungen zwischen dem Festland und den Ostfriesischen Inseln sind wiederholt und zunehmend von Störungen betroffen, die nahezu ausschließlich auf äußere Einwirkungen zurückzuführen sind. Begründet ist die fehlende Betriebssicherheit einerseits in der Kabelverlegetechnik, die bei der Errichtung der Kabelanlage zunächst auf dem Wattboden verlegt und anschließend eingegraben bzw. eingespült wurden. Andererseits liegen diese Kabel in einer Trasse, in der es zum einen viele Übergänge zwischen trockenfallendem und nicht trockenfallendem Watt gibt und zum anderen sich diese Verhältnisse aufgrund stärkerer Wattveränderungen mehr als in anderen Bereichen verändern. Durch diese Effekte werden die Seekabel immer wieder freigelegt und durch Schiffsschrauben, Schleppnetze und Anker beschädigt. Durch die zunehmenden Ausfälle der Kabel aufgrund der externen Beschädigungen, ist die notwendige technische Sicherheit für die Versorgung der Inseln nicht mehr gegeben. Um auch dauerhaft für die kommenden Jahrzehnte eine gesicherte Stromversorgung sicherzustellen, ist auch der steigende Bedarf an elektrischer Energie auf den Ostfriesischen Inseln relevant. Dies führt nach ersten Erkenntnissen dazu, dass die bestehenden Seekabel zum Teil den zukünftigen Anforderungen nicht mehr gerecht werden. Aufgrund der vorgenannten Sachverhalte hat sich die EWE NETZ GmbH entschieden, in einem Programm die Stromversorgung aller Ostfriesischen Inseln in den kommenden zehn Jahren zu erneuern. Dazu werden neue Mittelspannungs-Seekabel vom Festland durch das Watt zu den Inseln verlegt und in bestehende Infrastruktur eingebunden. Da sich das Vorhaben im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und in angrenzenden Natura 2000 Schutzgebieten befindet, sind entsprechende Verlegemethoden und ein sensibler Umgang mit den besonders geschützten Biosphären erforderlich. Daher sind Baumaßnahmen nur sehr eingeschränkt zulässig und können in der Regel nur in der Zeit von Mitte Juli bis Ende September durchgeführt werden. Zusätzlich werden besondere Genehmigungsauflagen zu den Themen Umweltverträglichkeit, Emissionsschutz- und Immissionsschutz erwartet. Auf Basis des Qualifizierungssystems möchte der Auftraggeber die folgenden Leistungen im Rahmen des beschriebenen Projektes "InselPuls" beschaffen: - Horizontalspülbohrverfahren (Horizontal Directional Drilling, HDD), (inkl. Kabelschutzrohr), - Kabelverlegung und Kabeleinzug (Firstend and Backend-Pulling), - Sondierung und Beseitigung von Kampfmitteln und Hindernissen und - Baugrunduntersuchungen Die Ausschreibungen erfolgen grds. in Losen je anzuschließende Insel. Der Auftraggeber behält sich jedoch Änderungen von diesem Grundsatz vor (z.B. Zusammenfassung von Leistungsbereichen und/ oder Inseln). Im Folgenden werden die Inseln aufgezählt. Die Reihenfolge stellt keine Priorisierung und auch keinen zeitlichen Ablauf dar: - Wangerooge - Spiekeroog - Langeoog - Baltrum - Norderney - Juist - Borkum Zu den geforderten HDD-Bohrungen gehört neben der Ausführung der Bohrung die Lieferung und der Einzug von Kabelschutzrohren mit einer Dimension von ca. 300 mm. Die Bohrlängen werden je nach Insel in etwa zwischen 100 m und 1.000 m liegen. In Einzelfällen können die Längen bis 1.800 m betragen. Zur Kabelverlegung gehört der Transport des zu verlegenden Seekabels vom Herstellungsort bis zur Verlegestelle. Die zu verlegenden Seekabel werden jeweils in passender Länge gefertigt und liegen in der Regel zwischen 5 und 10 km. Die größte Länge, mit ca. 25 km, ist für die Verlegung zur Insel Borkum zu erwarten. Die Kabelgewichte betragen in der Regel somit bis zu 180 t. Im Falle von Borkum beträgt das Gesamtgewicht ca. 470 t. Das Firstend and Backend-Pulling beinhaltet den Einzug in Schutzrohre und die Verlegung des Seekabels bis zu den definierten Übergängen zur bestehenden Infrastruktur.
Codes CPV supplémentaires
Afficher les données TED originales
Titre original du lot
Sondierung und Beseitigung von Kampfmitteln und Hindernissen
Description TED originale
Die EWE NETZ GmbH betreibt die Mittelspannungsseekabel zu den "Ostfriesischen Inseln". Aufgrund von Alter, Zustand und Anforderung ist eine Erneuerung bzw. Verstärkung der Mittelspannungs-Seekabel erforderlich. Die derzeit bestehenden Seekabelverbindungen zwischen dem Festland und den Ostfriesischen Inseln sind wiederholt und zunehmend von Störungen betroffen, die nahezu ausschließlich auf äußere Einwirkungen zurückzuführen sind. Begründet ist die fehlende Betriebssicherheit einerseits in der Kabelverlegetechnik, die bei der Errichtung der Kabelanlage zunächst auf dem Wattboden verlegt und anschließend eingegraben bzw. eingespült wurden. Andererseits liegen diese Kabel in einer Trasse, in der es zum einen viele Übergänge zwischen trockenfallendem und nicht trockenfallendem Watt gibt und zum anderen sich diese Verhältnisse aufgrund stärkerer Wattveränderungen mehr als in anderen Bereichen verändern. Durch diese Effekte werden die Seekabel immer wieder freigelegt und durch Schiffsschrauben, Schleppnetze und Anker beschädigt. Durch die zunehmenden Ausfälle der Kabel aufgrund der externen Beschädigungen, ist die notwendige technische Sicherheit für die Versorgung der Inseln nicht mehr gegeben. Um auch dauerhaft für die kommenden Jahrzehnte eine gesicherte Stromversorgung sicherzustellen, ist auch der steigende Bedarf an elektrischer Energie auf den Ostfriesischen Inseln relevant. Dies führt nach ersten Erkenntnissen dazu, dass die bestehenden Seekabel zum Teil den zukünftigen Anforderungen nicht mehr gerecht werden. Aufgrund der vorgenannten Sachverhalte hat sich die EWE NETZ GmbH entschieden, in einem Programm die Stromversorgung aller Ostfriesischen Inseln in den kommenden zehn Jahren zu erneuern. Dazu werden neue Mittelspannungs-Seekabel vom Festland durch das Watt zu den Inseln verlegt und in bestehende Infrastruktur eingebunden. Da sich das Vorhaben im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und in angrenzenden Natura 2000 Schutzgebieten befindet, sind entsprechende Verlegemethoden und ein sensibler Umgang mit den besonders geschützten Biosphären erforderlich. Daher sind Baumaßnahmen nur sehr eingeschränkt zulässig und können in der Regel nur in der Zeit von Mitte Juli bis Ende September durchgeführt werden. Zusätzlich werden besondere Genehmigungsauflagen zu den Themen Umweltverträglichkeit, Emissionsschutz- und Immissionsschutz erwartet. Auf Basis des Qualifizierungssystems möchte der Auftraggeber die folgenden Leistungen im Rahmen des beschriebenen Projektes "InselPuls" beschaffen: - Horizontalspülbohrverfahren (Horizontal Directional Drilling, HDD), (inkl. Kabelschutzrohr), - Kabelverlegung und Kabeleinzug (Firstend and Backend-Pulling), - Sondierung und Beseitigung von Kampfmitteln und Hindernissen und - Baugrunduntersuchungen Die Ausschreibungen erfolgen grds. in Losen je anzuschließende Insel. Der Auftraggeber behält sich jedoch Änderungen von diesem Grundsatz vor (z.B. Zusammenfassung von Leistungsbereichen und/ oder Inseln). Im Folgenden werden die Inseln aufgezählt. Die Reihenfolge stellt keine Priorisierung und auch keinen zeitlichen Ablauf dar: - Wangerooge - Spiekeroog - Langeoog - Baltrum - Norderney - Juist - Borkum Zu den geforderten HDD-Bohrungen gehört neben der Ausführung der Bohrung die Lieferung und der Einzug von Kabelschutzrohren mit einer Dimension von ca. 300 mm. Die Bohrlängen werden je nach Insel in etwa zwischen 100 m und 1.000 m liegen. In Einzelfällen können die Längen bis 1.800 m betragen. Zur Kabelverlegung gehört der Transport des zu verlegenden Seekabels vom Herstellungsort bis zur Verlegestelle. Die zu verlegenden Seekabel werden jeweils in passender Länge gefertigt und liegen in der Regel zwischen 5 und 10 km. Die größte Länge, mit ca. 25 km, ist für die Verlegung zur Insel Borkum zu erwarten. Die Kabelgewichte betragen in der Regel somit bis zu 180 t. Im Falle von Borkum beträgt das Gesamtgewicht ca. 470 t. Das Firstend and Backend-Pulling beinhaltet den Einzug in Schutzrohre und die Verlegung des Seekabels bis zu den definierten Übergängen zur bestehenden Infrastruktur.
LOT-0004
Baugrunderkundung
Die EWE NETZ GmbH betreibt die Mittelspannungsseekabel zu den "Ostfriesischen Inseln". Aufgrund von Alter, Zustand und Anforderung ist eine Erneuerung bzw. Verstärkung der Mittelspannungs-Seekabel erforderlich. Die derzeit bestehenden Seekabelverbindungen zwischen dem Festland und den Ostfriesischen Inseln sind wiederholt und zunehmend von Störungen betroffen, die nahezu ausschließlich auf äußere Einwirkungen zurückzuführen sind. Begründet ist die fehlende Betriebssicherheit einerseits in der Kabelverlegetechnik, die bei der Errichtung der Kabelanlage zunächst auf dem Wattboden verlegt und anschließend eingegraben bzw. eingespült wurden. Andererseits liegen diese Kabel in einer Trasse, in der es zum einen viele Übergänge zwischen trockenfallendem und nicht trockenfallendem Watt gibt und zum anderen sich diese Verhältnisse aufgrund stärkerer Wattveränderungen mehr als in anderen Bereichen verändern. Durch diese Effekte werden die Seekabel immer wieder freigelegt und durch Schiffsschrauben, Schleppnetze und Anker beschädigt. Durch die zunehmenden Ausfälle der Kabel aufgrund der externen Beschädigungen, ist die notwendige technische Sicherheit für die Versorgung der Inseln nicht mehr gegeben. Um auch dauerhaft für die kommenden Jahrzehnte eine gesicherte Stromversorgung sicherzustellen, ist auch der steigende Bedarf an elektrischer Energie auf den Ostfriesischen Inseln relevant. Dies führt nach ersten Erkenntnissen dazu, dass die bestehenden Seekabel zum Teil den zukünftigen Anforderungen nicht mehr gerecht werden. Aufgrund der vorgenannten Sachverhalte hat sich die EWE NETZ GmbH entschieden, in einem Programm die Stromversorgung aller Ostfriesischen Inseln in den kommenden zehn Jahren zu erneuern. Dazu werden neue Mittelspannungs-Seekabel vom Festland durch das Watt zu den Inseln verlegt und in bestehende Infrastruktur eingebunden. Da sich das Vorhaben im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und in angrenzenden Natura 2000 Schutzgebieten befindet, sind entsprechende Verlegemethoden und ein sensibler Umgang mit den besonders geschützten Biosphären erforderlich. Daher sind Baumaßnahmen nur sehr eingeschränkt zulässig und können in der Regel nur in der Zeit von Mitte Juli bis Ende September durchgeführt werden. Zusätzlich werden besondere Genehmigungsauflagen zu den Themen Umweltverträglichkeit, Emissionsschutz- und Immissionsschutz erwartet. Auf Basis des Qualifizierungssystems möchte der Auftraggeber die folgenden Leistungen im Rahmen des beschriebenen Projektes "InselPuls" beschaffen: - Horizontalspülbohrverfahren (Horizontal Directional Drilling, HDD), (inkl. Kabelschutzrohr), - Kabelverlegung und Kabeleinzug (Firstend and Backend-Pulling), - Sondierung und Beseitigung von Kampfmitteln und Hindernissen und - Baugrunduntersuchungen Die Ausschreibungen erfolgen grds. in Losen je anzuschließende Insel. Der Auftraggeber behält sich jedoch Änderungen von diesem Grundsatz vor (z.B. Zusammenfassung von Leistungsbereichen und/ oder Inseln). Im Folgenden werden die Inseln aufgezählt. Die Reihenfolge stellt keine Priorisierung und auch keinen zeitlichen Ablauf dar: - Wangerooge - Spiekeroog - Langeoog - Baltrum - Norderney - Juist - Borkum Zu den geforderten HDD-Bohrungen gehört neben der Ausführung der Bohrung die Lieferung und der Einzug von Kabelschutzrohren mit einer Dimension von ca. 300 mm. Die Bohrlängen werden je nach Insel in etwa zwischen 100 m und 1.000 m liegen. In Einzelfällen können die Längen bis 1.800 m betragen. Zur Kabelverlegung gehört der Transport des zu verlegenden Seekabels vom Herstellungsort bis zur Verlegestelle. Die zu verlegenden Seekabel werden jeweils in passender Länge gefertigt und liegen in der Regel zwischen 5 und 10 km. Die größte Länge, mit ca. 25 km, ist für die Verlegung zur Insel Borkum zu erwarten. Die Kabelgewichte betragen in der Regel somit bis zu 180 t. Im Falle von Borkum beträgt das Gesamtgewicht ca. 470 t. Das Firstend and Backend-Pulling beinhaltet den Einzug in Schutzrohre und die Verlegung des Seekabels bis zu den definierten Übergängen zur bestehenden Infrastruktur.
Localisation
Durée
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Détails des critères
Die EWE NETZ GmbH betreibt die Mittelspannungsseekabel zu den "Ostfriesischen Inseln". Aufgrund von Alter, Zustand und Anforderung ist eine Erneuerung bzw. Verstärkung der Mittelspannungs-Seekabel erforderlich. Die derzeit bestehenden Seekabelverbindungen zwischen dem Festland und den Ostfriesischen Inseln sind wiederholt und zunehmend von Störungen betroffen, die nahezu ausschließlich auf äußere Einwirkungen zurückzuführen sind. Begründet ist die fehlende Betriebssicherheit einerseits in der Kabelverlegetechnik, die bei der Errichtung der Kabelanlage zunächst auf dem Wattboden verlegt und anschließend eingegraben bzw. eingespült wurden. Andererseits liegen diese Kabel in einer Trasse, in der es zum einen viele Übergänge zwischen trockenfallendem und nicht trockenfallendem Watt gibt und zum anderen sich diese Verhältnisse aufgrund stärkerer Wattveränderungen mehr als in anderen Bereichen verändern. Durch diese Effekte werden die Seekabel immer wieder freigelegt und durch Schiffsschrauben, Schleppnetze und Anker beschädigt. Durch die zunehmenden Ausfälle der Kabel aufgrund der externen Beschädigungen, ist die notwendige technische Sicherheit für die Versorgung der Inseln nicht mehr gegeben. Um auch dauerhaft für die kommenden Jahrzehnte eine gesicherte Stromversorgung sicherzustellen, ist auch der steigende Bedarf an elektrischer Energie auf den Ostfriesischen Inseln relevant. Dies führt nach ersten Erkenntnissen dazu, dass die bestehenden Seekabel zum Teil den zukünftigen Anforderungen nicht mehr gerecht werden. Aufgrund der vorgenannten Sachverhalte hat sich die EWE NETZ GmbH entschieden, in einem Programm die Stromversorgung aller Ostfriesischen Inseln in den kommenden zehn Jahren zu erneuern. Dazu werden neue Mittelspannungs-Seekabel vom Festland durch das Watt zu den Inseln verlegt und in bestehende Infrastruktur eingebunden. Da sich das Vorhaben im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und in angrenzenden Natura 2000 Schutzgebieten befindet, sind entsprechende Verlegemethoden und ein sensibler Umgang mit den besonders geschützten Biosphären erforderlich. Daher sind Baumaßnahmen nur sehr eingeschränkt zulässig und können in der Regel nur in der Zeit von Mitte Juli bis Ende September durchgeführt werden. Zusätzlich werden besondere Genehmigungsauflagen zu den Themen Umweltverträglichkeit, Emissionsschutz- und Immissionsschutz erwartet. Auf Basis des Qualifizierungssystems möchte der Auftraggeber die folgenden Leistungen im Rahmen des beschriebenen Projektes "InselPuls" beschaffen: - Horizontalspülbohrverfahren (Horizontal Directional Drilling, HDD), (inkl. Kabelschutzrohr), - Kabelverlegung und Kabeleinzug (Firstend and Backend-Pulling), - Sondierung und Beseitigung von Kampfmitteln und Hindernissen und - Baugrunduntersuchungen Die Ausschreibungen erfolgen grds. in Losen je anzuschließende Insel. Der Auftraggeber behält sich jedoch Änderungen von diesem Grundsatz vor (z.B. Zusammenfassung von Leistungsbereichen und/ oder Inseln). Im Folgenden werden die Inseln aufgezählt. Die Reihenfolge stellt keine Priorisierung und auch keinen zeitlichen Ablauf dar: - Wangerooge - Spiekeroog - Langeoog - Baltrum - Norderney - Juist - Borkum Zu den geforderten HDD-Bohrungen gehört neben der Ausführung der Bohrung die Lieferung und der Einzug von Kabelschutzrohren mit einer Dimension von ca. 300 mm. Die Bohrlängen werden je nach Insel in etwa zwischen 100 m und 1.000 m liegen. In Einzelfällen können die Längen bis 1.800 m betragen. Zur Kabelverlegung gehört der Transport des zu verlegenden Seekabels vom Herstellungsort bis zur Verlegestelle. Die zu verlegenden Seekabel werden jeweils in passender Länge gefertigt und liegen in der Regel zwischen 5 und 10 km. Die größte Länge, mit ca. 25 km, ist für die Verlegung zur Insel Borkum zu erwarten. Die Kabelgewichte betragen in der Regel somit bis zu 180 t. Im Falle von Borkum beträgt das Gesamtgewicht ca. 470 t. Das Firstend and Backend-Pulling beinhaltet den Einzug in Schutzrohre und die Verlegung des Seekabels bis zu den definierten Übergängen zur bestehenden Infrastruktur.
Codes CPV supplémentaires
Détails de la procédure
- Date de publication
- 28 May 2026
- Langues
- German
Métadonnées de référence
- Base juridique
- 32014L0025
Identifiants de référence
- ID de l'appel d'offres
- 368939-2026
Documents (2)
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Complexité
80 / 100
Facteurs de risque
Works in Wadden Sea National Park and Natura 2000 areas may face additional permitting delays and restrictions beyond t...
No estimated value provided; inability to gauge project budget or profitability expectations.
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